Unsere CO2-Bilanz reduzieren: die effektivsten Maßnahmen

Was sind die besten Techniken, um deinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren? Wir erzählen dir alles.

    Du hast dich entschieden: Du bist bereit zu handeln und konkrete Maßnahmen umzusetzen, um deine CO2-Bilanz zu reduzieren. Und du hast Recht! Tatsächlich sind sich die Spezialisten einig und geben ein klares Statement ab: Ohne nennenswertes menschliches Handeln werden die dramatischen Folgen des Klimawandels in wenigen Jahren unumkehrbar sein. Es ist also höchste Zeit!

    Um die vorhergesagten Folgen der globalen Erwärmung zu begrenzen, kann jeder auf seine Art und Weise eine bedeutende Rolle bei der Rettung unserer wundervollen Erde spielen und seinen CO2-Konsum begrenzen. Wir alle können unsere Treibhausgasemissionen in unserem Leben durch einfache Maßnahmen reduzieren.

    Lass uns ein paar Grundlagen zur Hand nehmen und gemeinsam einfache Wege finden, um unsere natürlichen Ressourcen zu schonen. Du wirst über einige Fakten wahrscheinlich erstaunt sein.

    Reduziere die CO2-Bilanz deines Hauses

    Die hauptsächlichen Energiekosten in deutschen Haushalten gliedern sich in

    • Heizung
    • Wasserverbrauch
    • Beleuchtung
    • verschiedene Haushaltsgeräte.

    An dieser Liste erkennst du vielleicht schon gleich, dass es mit relativ kleinen Tricks möglich ist, deinen CO2-Fußabdruck durch einfache Maßnahmen zu reduzieren. Diese Maßnahmen lassen sich in zwei Arten unterteilen:

    • Verbessere die Isolierung deines Hauses, um Energieverluste zu vermeiden. (nicht so kleine Tricks ;) )
    • Ändere deine Gewohnheiten von energieintensiv zu energiesparend.

    Verbessere die Isolierung deines Hauses

    Um die Isolierung deines Hauses zu verbessern, kannst du mit einem Energiecheck beginnen. 

    Der Check basiert auf einer gründlichen Diagnose der Energieeffizienz deines Hauses, um dir daraufhin eine Reihe von Empfehlungen zu geben. Die Diagnose analysiert genau den Umfang des Hauses und die verwendeten energiekonsumierenden Geräte. Die Empfehlungen beziehen sich u.a. auf die Dämmung des Gebäudes:

    Dachdämmung: Dächer sind Wärmeverlustursache Nummer eins. Der Fachmann wird dir sagen können, ob es besser ist, von innen zu dämmen (eine wirtschaftlichere Lösung, die darin besteht, eine Dämmung zwischen den Dachbalken anzubringen) oder von außen mit einer Dämmung aus Wolle oder Polyurethan.

    Wärmedämmung von Wänden: Hast du das gewusst? Wände sind die Quelle von 20 % des Wärmeverlustes. Die Wände können mit mineralischer, tierischer oder pflanzlicher Wolle verstärkt werden. Auch Polystyrol, Polyurethan oder Holzfasern werden häufig zur Dämmung von Wänden verwendet.

    Fensterisolierung: Nach der erstellten Energiebilanz könnte der Fachmann dir raten, einige deiner Fenster auszutauschen, Doppel- oder Dreifachverglasungen einzubauen oder eine isolierende Kunststofffolie auf den Fenstern anzubringen. Vielleicht reicht bereits aber auch ein Dichtungswechsel.

    Dachbodendämmung: Du kannst eine Dämmung von Dachböden, die nur als Stauraum genutzt werden, durch Anbringen von Dämmplatten ermöglichen.

    Heizungsanlage wechseln

    Informiere dich bei der Bafa oder der Verbraucherzentrale ob du für eine Heizungsumbau-Förderung in Frage kommst.

    Heizungenergie ist der Hauptposten des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten. Ölheizungen haben den höchsten CO2-Verbrauch. Als nächstes folgt Gas, gefolgt von Strom (147 g CO2e/kWh). Holz ist die am wenigsten Energie verbrauchende Wärmequelle.

    Um für sich selbst zu heizen und gleichzeitig die Umwelt zu respektieren, kannst du dich für eine Holzheizung entscheiden, wenn du in einem Haus wohnst. 

    Auch in Kombination mit einem weiteren Heizsystem ist das Solarpanel eine umweltfreundliche Option. Durch die Installation von Sonnenkollektoren auf dem Dach deines Hauses kannst du von erneuerbarer und kostenloser Energie profitieren.

    Eine Elektroheizung ist ebenfalls ist eine gute Alternative, vorausgesetzt, du heizt dein Haus nicht über die Maßen und verfügst über gut funktionierende Heizkörper. Wenn du kannst :

    Zögere nicht, in Trägheitsheizkörper zu investieren. Sie sind in der Tat effizienter, verbrauchen weniger Energie und ermöglichen eine sichtbare Energieeinsparung! 

    Füge deinem Heizsystem ein Thermostat mit Zeitschaltuhr hinzu, um die Temperatur deinen Gewohnheiten anzupassen. Das wird dir auf jeden Fall helfen, den Energieverbrauch auch während deiner Abwesenheit oder nachts zu reduzieren.

    Dreh die Heizung runter

    Es gibt immer wieder interessante Empfehlungen in Bezug auf die Beheizung deines Zuhauses: So sollten die Schlafzimmer zum Beispiel die am wenigsten beheizten Räume im Haus sein und die Heizung des Badezimmers ausgeschaltet werden, wenn wir nicht im Bad sind. Mit diesen wenigen und einfachen Tricks wirst du schnell sehen, wie deine Energieverbrauchsrechnungen Schritt für Schritt sinken, und gleichzeitig tust du dabei etwas Gutes für den Planeten.

    Ein Trick, den wir alle anwenden sollten, sobald die ersten Fröste kommen: Drehe die Heizung um 1 °C in jedem Raum herunter, das reduziert den Verbrauch um 7 % und du wirst den Unterschied kaum merken!

    Schalte deine Geräte im Standby-Modus und das Licht aus 

    Mache einen Rundgang durch dein Zuhause und schaue nach elektrischen Geräten. Sind sie unnötigerweise gerade am Strom angeschlossen? Benutzt du sie dauerhaft? Wir wetten, dass du eine Reihe von Geräten finden wirst, die unnötig auf Standby sind! Schalte sie komplett aus.

    Lädst du deinen Laptop abends vor dem Schlafengehen? Das ist nicht unbedingt die beste Idee: Tatsächlich verbraucht das Ladegerät weiterhin Energie, wenn der Laptop vollständig aufgeladen ist.

    Mach es zur Gewohnheit deinen Laptop kurz vor dem Schlafengehen vollständig aufzuladen und ihn für die Nacht vom Stromnetz zu trennen.

    Lass deinen Computer auch nicht am Stromkabel, sobald er aufgeladen ist. So kümmerst du dich gut um die Haltbarkeit deines Akkus und nebenbei tust du etwas für den Planeten.

    Und selbstverständlich: Schalte das Licht aus, sobald du einen Raum verlässt.

    Kleiner Tipp: Manche schalten in ihrem Haus jede Nacht den Strom ab, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

    Wechsle zu Energiesparlampen

    Im Rahmen des Klima-Energie-Plans wurden strenge Rechtsvorschriften erlassen. Glühlampen müssen seit 2010 im Handel durch Ökostromlampen ersetzt werden. Energieeffizientere Glühbirnen mit niedrigem Verbrauch nutzen 75 % ihrer Energie für Leuchtkraft und nur 25 % für Wärmeverlust.

    Es wird geschätzt, dass der Wechsel zu verbrauchsarmen Glühbirnen in Deutschland zu erheblichen Stromeinsparungen geführt hat (Senkung des nationalen Verbrauchs um etwa 1,5 %).

    Wähle einen grünen Stromanbieter

    Du möchtest auf Strom aus nachwachsenden oder erneuerbaren Rohstoffen und Energien umsteigen oder einfach nur mehr wissen? Es ist mittlerweile immer einfacher, gute und grüne Stromanbieter zu finden.

    Zunächst einmal wirst du uns wahrscheinlich gleich zustimmen, dass wir alle dazu neigen, zwei Formen erneuerbarer Energien zu verwechseln:

    „Kohlenstofffreie“ oder kohlenstoffarme Energie stößt, wie der Name schon sagt, kein (oder fast kein) CO2 aus. Sie umfasst alle Formen natürlicher Energie, einschließlich Kernenergie. Tatsächlich produzieren Kernkraftwerke im Gegensatz zu dem, was man vermuten würde und im Gegensatz zu Windkraftanlagen oder Photovoltaikmodulen in ihrer Konstruktion wenig CO2;

    Erneuerbare Energien wie Windturbinen, Staudämme, Sonnenenergie sind daher Energien, die mehr CO2-Emissionen erzeugen als Kernenergie.

    Um einen Ökostromanbieter zu wählen, stehen dir zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Du kannst die grüne Alternativen eines traditionellen Energieanbieters wählen (fast alle Energieanbieter bieten Angebote in diese Richtung, die meist ein Mix aus verschiedenen Energietypen sind) oder du wendest dich an einen Anbieter, der sich ganz auf erneuerbare Energien spezialisiert hat. 

    Haushaltsverbrauch

    Reduziere deinen Wasserverbrauch

    Keine Sorge, wir werden dir nicht raten, auf eine Dusche pro Woche umzusteigen und nur einmal am Tag die Toilette zu spülen! Aber wenn du zu den 15 % der Deutschen gehörst, die eine Viertelstunde oder mehr unter der Dusche verbringen, ist es vielleicht eine gute Idee, in einen Timer zu investieren, um deine Zeit zu optimieren. Das spart Wasser sowie Heizkosten. Trinkwasser wird immer mehr zu einem knappen Gut.
    Es ist natürlich nicht nötig, dich darauf hinzuweisen, das Wasser abzustellen, wenn du dich einseifst oder deine Zähne putzt ... wir sind uns sicher, dass du das bereits tust!

    Bonus: unsere Tipps für einen umweltfreundlichen Umzug

    Wir vergessen manchmal, dass ein Umzug erhebliche Energieverluste verursacht.

    Damit sich ein Haushaltswechsel mit Rücksicht auf die Umwelt vereinbaren lässt, befolge unsere folgenden Ratschläge für einen ökologischen Umzug.

    Und denk dran, schnell eine Hausratversicherung für dein neues Zuhause abzuschließen!

    Ändere deine Essgewohnheiten

    Lebensmittel stellen immer noch einen großen Posten des CO2-Ausstoßes dar. Das entspricht einem Viertel unseres CO2-Ausstoßes. Besonders die Massentierhaltung und der Export und Import von Lebensmitteln schlagen hier zu Buche. 

    CO2-arme Ernährung ist möglich! Indem du deinen Fleischkonsum reduzierst und saisonales und regionales Obst und Gemüse bevorzugst, trägst du dazu bei, deinen CO2-Fußabdruck zu verringern.

    Reduziere deine Fleischkonsum

    Viele Artikel und Berichte haben die besorgniserregenden Bedingungen hervorgehoben, unter denen Tiere aufgezogen werden, die für unseren Verzehr gezüchtet werden. Diese Situation hat viele Verbraucher dazu veranlasst, ihre Ernährung radikal umzustellen: 11 % der 16- bis 25-Jährigen ernähren sich heute vegetarisch.

    Weniger wissen wir jedoch, dass allein die Viehhaltung für 15 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.

    In Bezug auf die Emissionen umweltschädlicher Gase stammen die bedeutendsten CO2-Emissionen von Rindfleisch (40 % der Treibhausgase) und Milch (20 %). Bist du bereit, den Sprung zu wagen und deine Ernährung umzustellen?

    Wir wissen, das ist ein tougher Schritt! 

    Frage deinen Metzger nach der Herkunft des Fleisches: wo wurden die Tiere aufgezogen und unter welchen Bedingungen? Entscheide dich für regionale Produkte, bei denen du das Tierwohl mitbedenkst.

    Reduziere Schritt für Schritt deinen Fleischkonsum;

    Lass dich von ebenso leckeren wie wirkungsvollen Alternativen zum Fleischverzehr verführen: Soja- oder Weizensteaks sind mittlerweile eine Kostprobe wert. Variiere mit Geduld und Neugier deine Essgewohnheiten und teste neue Geschmacksrichtungen!

    Jede Person, die noch weiter gehen möchte, kann sich aus der Liste die Ernährungsform auswählen, die am besten zu ihr passt:

    vegan: Der Veganer konsumiert weder Fleisch noch alle Produkte tierischen Ursprungs: Milch, Eier, Honig usw.;

    vegan: zusätzlich zu einer streng veganen Ernährung kauft der Veganer kein Fell oder Leder und weigert sich zum Beispiel, Zirkusshows zu sehen oder in den Zoo zu gehen. Das Tierwohl und die Tierrechte haben höchste Priorität.

    Vegetarier: Vegetarier essen kein Fleisch, sondern Eier (Ovo-Vegetarier), Milch (Fakto-Vegetarier), Eier und Milch (Eizellen-Lacto-Vegetarier) oder Fisch (Pescetarier);

    Flexitarier: Flexitarier konsumieren Fleisch in angemessenen Mengen. Sie sind bestrebt, die Herkunft der von ihnen konsumierten Produkte zu kontrollieren und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Sie definieren sich selbst als die Allesfresser des 21. Jahrhunderts.

    Iss Obst und Gemüse der Saison

    Hast du das gewusst? Der Verzehr einer Tomate, die außerhalb der Saison angebaut wird, einige Kilometer von deinem Zuhause entfernt in einem beheizten Gewächshaus, hat buchstäblich zehnmal größere ökologische Auswirkungen als der Verzehr von in Spanien produzierten saisonalen Tomaten.

    Keine Sorge, wir versuchen dir nicht zu sagen, dass du besser Tomaten essen solltest, die unter der katalanischen Sonne angebaut werden! Aber es ist besser, ein bisschen zu warten und im Sommer in eine leckere Tomate zu beißen, als Gemüse aus dem Gewächshaus zu konsumieren. Das frisst Energie und die Tomaten sind nicht so lecker wie Saisongemüse!

    Der Verzehr von saisonalem Gemüse ist grundlegend, um deinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Ein Kalender mit saisonalem Obst und Gemüse kann ein wertvoller Verbündeter sein, und es ist sehr einfach, passende, originelle und taschenfreundliche Rezepte zu finden.

    Priorisiere kurze Transportwege

    Zugegeben, die Mango, die uns im Supermarkt entgegen strahlt, ist sehr verlockend. Ebenso wie die Avocados oder Bananen, die es so einfach im Laden um die Ecke zu kaufen gibt und die uns als Superfood verkauft werden … jedoch kann ein Avocado-Toast oder ein Smoothie mit exotischen Früchten eine echte Katastrophe für den Planeten sein. Neben dem hohen Wasserverbrauch schlagen die globalen Transportkosten und die verschiedenen Zwischenhändler stark zu Buche.

    Verbände versuchen, Mittler zwischen Erzeugern und Verbrauchern so weit wie möglich zu reduzieren: Verschiedene Vereinigungen und Bauernhöfe bieten Körbe mit Saisongemüse an; Demeter hebt Produkte von kleinen und ökologischen Produzenten hervor, die 80 % des Verkaufspreises erhalten.

    Hast du für deine Familienausflüge mal darüber nachgedacht, deine Kleinkinder auf einen pädagogischen Bauernhof zu bringen? Viele Einrichtungen bieten an, in freundlicher Atmosphäre selbst Obst und Gemüse zu pflücken. Die Kinder entdecken, dass Endivien nicht auf Bäumen wachsen, und Sie bekommen einen Korb mit Gemüse für die Woche zu einem sehr günstigen Preis. Eine schöne Idee für einen Familienausflug. In der Nähe von Großstädten findest du viele Lehrbauernhöfe.

    Weniger Verkehr ist mehr

    Der Verkehr ist das Element, das die meisten Treibhausgase verbraucht: 2019 machte er 138 Millionen Tonnen CO2 oder 30 % der Gasemissionen aus.

    Es gibt einfache Maßnahmen, um deine Fahrten CO2 freundlicher zu gestalten. Hier sind einige Tipps für eine umweltfreundlichere Fortbewegung.

    Flugreisen reduzieren

    Hast du das gewusst? Eine Flugstunde stößt dreizehn Mal mehr CO2 aus als das Äquivalent im Auto. Wenn du in ein Flugzeug steigst, verursacht deine Reise 1500-mal mehr CO2-Emissionen als wenn du den Zug nutzt.

    Im Rahmen der Bürgerkonvention für das Klima in Frankreich zum Beispiel wurden Vorschläge geprüft, Inlandsflüge mit einer Fluglänge von bis zu 2,5 Flugstunden vom Abflughafen abzuschaffen. Und auch hier in Deutschland diskutieren Parteien über ein solches Vorgehen.

    Während wir warten, zu welchem Ergebnis die Politik kommt, lass uns die Zahlen und Auswirkungen im Kopf behalten, bevor wir uns für einen Inlandsflug entscheiden, nur um ein paar Stunden Zeit zu sparen ... und hast du das eigentlich mal ausgerechnet? Wenn wir die Reise zwischen unserem Zuhause und dem Flughafen, zwischen dem Flughafen und unserem Zielort mit berücksichtigen und auch die Wartezeit hinzuzählen, ist der Inlandsflug gegenüber der Bahn oft Zeitverschwendung und nimmt viel mehr Zeit in Anspruch!

    Lass das Auto in der Garage

    Überraschend ist, dass wir die Gewohnheit haben, unser Auto für unsere "Pendel"-Fahrten (Heim/Arbeit/Heim) zu nutzen, auch wenn unser Wohn- und Arbeitsorte weniger als 1 km voneinander entfernt sind.

    Als Erklärung für dieses Phänomen müssen wir erwähnen: Tatsächlich sind die öffentlichen Verkehrsmittel außerhalb der großen Städte weniger leicht zugänglich, und das Auto zu nehmen ist manchmal der einfachste Weg, um ohne Zeitdruck zu unserem Ziel zu gelangen.

    CO2-Emissionen des Verkehrs in der EU

    Für viele Deutsche ist das Auto keine Wahl, sondern eine Pflicht. 75 % der Fahrten zwischen dem Zuhause und der Arbeitsstätte werden mit dem Auto zurückgelegt. Das sind eine Menge Fahrten. Und auch hier kannst du Maßnahmen ergreifen, um deinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, selbst wenn du auf dem Land lebst:

    Dadurch dass du deine Geschwindigkeit verringerst, kannst du deinen CO2-Fußabdruck um 10 % reduzieren.

    Nutze deine Gänge mit Bedacht, wenn dein Auto ein Schaltgetriebe hat;

    Mache es zur Gewohnheit, deinen Reifendruck und deinen Luftfilter regelmäßig überprüfen und reinigen zu lassen. 

    Auch die Wahl deines Fahrzeugs beeinflusst deine CO2-Bilanz: Im urbanen Umfeld ist ein SUV nicht unbedingt das geeignetste Auto, im Gegensatz zu Elektrofahrzeugen, die derzeit am besten für die Umwelt und auch gut für Kurzstrecken sind.

    Das Modell der Elektrofahrzeuge wird jedoch diskutiert: Die Herstellung eines Elektrofahrzeugs erfordert viel mehr Energie als die eines Fahrzeugs mit fossilen Brennstoffen. Um sicherzustellen, dass dein Elektrofahrzeug wirklich ein sauberes Fahrzeug ist, hier einige Tipps:

    Prüfe, ob dein Verbrauch ausreicht, um deine Elektrofahrzeugwahl langfristig kohlenstoffeffizienter als ein Fahrzeug mit fossilen Brennstoffen zu machen;

    Lade den Akku vollständig auf, ohne den Schnellmodus zu verwenden. Informiere dich über die Größe des installierten Akkus.

    Stelle sicher, dass das Fahrzeug ordnungsgemäß recycelt wird, wenn es das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat.

    Zu guter Letzt, behalte immer im Kopf, dass der Zug 200-mal weniger CO2 ausstößt als das Auto.

    Ziehe Fahrgemeinschaften in Betracht

    Hast du schon mal daran gedacht, Fahrgemeinschaften zu gründen oder sie zu nutzen? Dank vieler Apps, kann man mittlerweile Fahrten mit nur wenigen Klicks bündeln.

    Mit durchschnittlich 1,5 Personen pro Auto auf den Straßen in Deutschland scheint das Solofahren (allein im Auto zu sein) heute eine echte Verschwendung von Platz und Ressourcen und Fahrgemeinschaften daher ein interessante Methode zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Die Bündelung des Autoverkehrs durch Fahrgemeinschaften ermöglicht es, die Schadstoffemissionen auf zwei Arten zu reduzieren: durch die Verringerung der Anzahl der im Verkehr befindlichen Fahrzeuge sowie der Staus, die bekanntlich sehr umweltschädlich sind. Es wird geschätzt, dass eine Fahrt auf einem verstopften Autobahnabschnitt 16-mal mehr Schadstoffe verursacht als bei fließendem Verkehr. 

    Konkret ermöglicht Carsharing, die Emission von durchschnittlich 97 kg CO2 pro Monat zu vermeiden, wie aus den von der Carsharing-Plattform BlaBlaCar gesammelten Daten hervorgeht. Das Unternehmen gibt für die Nutzer ihrer App durchschnittlich 2,3 Personen pro Auto an. Dies reduziert die Anzahl der Autos auf den Straßen bereits in großem Maße!

    Und es macht ja auch Spaß, neue Leute kennenzulernen :-)

    Wie wäre es mit einem CO2-effizienteren Lebensstil bezüglich deiner Kinderplanung?

    Klingt das radikal für dich? Es stimmt, dass dieser Vorschlag etwas provokativ ist. Neuere Studien sind jedoch eindeutig: Wenn wir einen neuen zukünftigen Verbraucher zur Welt bringen, verbrauchen wir automatisch 60 Tonnen CO2 pro zusätzlichem Jahr. Junge Eltern und das niedliche Kleinkind, das uns mit seinem zahnlosen Lächeln zum Lachen bringt, haben einen etwa 40-mal höheren CO2-Fußabdruck als ein Transatlantikflug. Ein Thema zum Nachdenken!

    Ziehe gebraucht gegenüber neu vor

    Es ist schwer, die online und auch offline Präsenz von Orten zu übersehen, an denen wir unsere Gegenstände oder Kleidung weiterverkaufen können. Diese Websites und Shops sowie Flohmärkte sind eine wahre Goldgrube, um deine Garderobe oder deine Wohnung zu einem niedrigen Preis, aber auch auf verantwortungsvolle Weise zu neu zu bestücken! Durch den Konsum von Second-Hand können die mit der Herstellung neuer Möbel oder Kleidung verbundenen ökologischen Auswirkungen eingedämmt werden.

    Um beim Onlinekauf die mit dem Transport verbundenen Emissionen zu verringern, ziehe, wenn möglich, den Kauf von Objekten in der Nähe deines Wohnortes oder mit einer persönlichen Lieferung/Abholung vor.

    Auch die offline Geschäfte bieten dir Möbel, Second-Hand-Kleidung, Dekorationsmaterial, Bücher etc. in einwandfreiem Zustand zu unschlagbaren Preisen.

    Wertstoffhöfe und Secondhand-Läden sind voller Schätze, die nur auf uns warten!

    Du kannst auch die Termine der Flohmärkte in deiner Gemeinde oder bei verschiedenen Organisationen verfolgen oder einfach selbst einen Flohmarkt organisieren.

    Gib Zero Waste eine Chance

    Zero Waste zu erreichen, ist ein ehrgeiziges Ziel, aber nicht unmöglich... Um einem müllfreien Lebensstil näher zu kommen, empfehlen wir, dir am Anfang erreichbare Ziele zu setzen:

    Vermeide verpackte Produkte: Kaufe lieber lose Produkte oder größere Mengen, die nicht einzeln verpackt sind;

    Bevorzuge wiederverwendbare Produkte gegenüber Wegwerfprodukten: Denke über waschbare Windeln für deine Kinder nach, nutze waschbares Besteck und Gläser für deine Picknicks und Veranstaltunen. Mache es zur Gewohnheit, immer eine Einkaufstasche für deine Einkäufe dabei zu haben. Bring eine wiederverwendbare Wasserflasche mit ins Büro;

    Du hast einen kleinen Chemiker in Ausbildung in dir und magst DIY? Dann kannst du deine eigenen Reinigungsprodukte und sogar kosmetischen Cremes herstellen. Im Internet gibt es viele Rezepte und Beispiele, wie du deine eigenen Pflege- und Reinigungsprodukte produzieren kannst. Und das Beste: Du weißt genau, was drin ist.

    Reuse, upcycle, improve: Du kannst zum Beispiel die alten Verpackungskartons deiner Produkte aufheben, mit ein paar kreativen Tricks verschönern und Schmuck, Accessoires,  Kinderspiele usw. darin aufbewahren.

    Wasche Kleidung in kaltem Wasser und entscheide dich für den Wäscheständer statt für den Trockner

    Das Waschen von Kleidung in kaltem Wasser ist ein guter Schritt für unsere Umwelt und auch  für deine Kleidung. Durch das generelle Waschen bei 30°C sparst du bei den Stromkosten erheblich, deine Wäsche hat eine längere Lebensdauer und du erhältst sie genau so sauber zurück, wie wenn sie bei 60°C gereinigt worden wäre. Tatsächlich werden bei 60 °C 80 % der von der Maschine aufgewendeten Energie zum Erhitzen des Wassers verwendet. Eine echte ökologische Sauerei.

    Die Investition in einen Wäscheständer ist nicht nur günstiger sondern auch eine gute Tat für unseren Planeten: Wenn du deine Kleidung an der Luft trocknen lässt, sparst du 350 kWh pro Jahr. Wenn du jedoch ohne einen Wäschetrockner nicht leben kannst, findest du hier einige Tipps für die Investition in dein nächstes Gerät.

    Überprüfe, ob die Zeit, die dein Trockner braucht, auch gut zur Menge deiner gewaschenen Wäsche passt.

    Wähle einen Kondenstrockner mit Wärmepumpe: Die Pumpe wandelt die vom Trockner abgegebene Luft in Wärme um. Es gibt keinen elektrischen Widerstand.

    Reduziere das Volumen deiner E-Mails

    Heute macht die Digitalisierung mehr als 4 % des weltweiten Energieverbrauchs aus. Die digitale Umweltverschmutzung ist eine traurige Realität und nimmt immer mehr zu. Es ist schwer vorstellbar, dass eine E-Mail oder ein versendetes Dokument Energie freisetzt; Diese immateriellen "Abfälle" sind dennoch echte Katastrophen für den Planeten. Sie sind auf Servern gespeichert, die natürlich mit Energie betrieben werden. Du kannst daher auf deiner Ebene einschneidende Maßnahmen für unseren Planeten ergreifen, um die digitale Umweltverschmutzung zu verringern:

    • Räume regelmäßig dein Postfach auf, lösche unnötige E-Mails und leere deinen Papierkorb.

    --> Dadurch werden die Rechenzentren entlastet, was zu Energieeinsparungen führt;

    • Lasse deine elektronischen Geräte (wie Computer oder Handy) reparieren, statt bei kleinsten Problemen neue Geräte zu kaufen. 

    Engagiere dich!

    Viele Vereine bieten an, sich für die Umwelt zu engagieren. Ökologie ist uns bei Luko sehr wichtig: Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, vier engagierte Vereine zu unterstützen, von denen sich einige aktiv für den Schutz unseres Planeten einsetzen.

    Dank unseres Giveback-Systems kannst du wählen, an wen Luko dein Geld spenden soll ... Großzügigkeit im Versicherungswesen ist unsere Luko-Mentalität!

    Giveback: Unser Versprechen gerechter Verteilung
    Staycations: Die besten Ideen für deinen Urlaub zu Hause
    Nachhaltigkeits-Tipps für dein (Home) Office

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